Über mich

Wer bin ich?

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Mein Name ist Jennifer Jäger und ich wurde am 16.11.1992 in Neustadt a.d. Weinstraße geboren. Als Kind glaubte ich, dass Bibi Blocksberg bei mir in der Nähe wohnen muss, aber ich bin ihr (leider) nie begegnet.
Mit 6 Jahren zog ich nach Würzburg, weshalb ich merkwürdigerweise auch einen fränkischen und keinen pfälzischen Dialekt besitze. Trotzdem verstehe ich Pfälzisch und bin auch eher Woi- als Biertrinkerin.
In Franken feiert man ziemlich exzessiv Karneval und so wurde ich schon mit sechs Jahren in einen Tanzverein gesteckt, wo ich 13 Jahre unermüdlich für unsere Auftritte trainierte.
Beerdigte Berufsziele während der Grundschule:
Detektivin, Archäologin, Tornadojägerin.
Nach der Grundschule führte mein Weg mich auf das Röntgen-Gymnasium, denn obwohl ich mittlerweile Germanistik in München studiere, faszinierten mich damals Zahlen und Naturwissenschaften. Genau genommen wollte ich bis zu meinem Abitur sogar Meteorologie studieren – ein Traum, den ich bei meiner Seminararbeit zum Thema “Tornados in Deutschland” eingestampft habe. Obwohl mich das Wetter noch immer faszinierte, wollte ich nicht mein komplettes Leben damit verbringen.
Für kurze Zeit fasste ich das Ziel “Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geographie” ins Auge, aber das verlor sich, als ich im Sommer 2011 als “Opfer” des ersten G8-Jahrgangs mein Abitur machte und schon einmal das Pflichtpraktikum ableisten wollte. Hierfür zog es mich nach München – Marketing, Social Media und Community Management waren nun für sechs Monate mein Alltag. Und was soll ich sagen?
Meine netten Kollegen versetzten meinem Ziel “Lehrerin” mit ihrer freundlichen und aufgeschlossenen Art mal eben einen Tritt in den Hintern. Ich wollte mich nicht mehr mein ganzes Leben in der Schule aufhalten und jedes Jahr denselben Stoff durchgehen, sondern jeden Tag etwas anderes erleben und mit tollen Menschen geniale Konzepte ausarbeiten.
Adieu, Lehramt – Hallo Büroleben!
Dennoch studierte ich Geographie im Nebenfach – der Wissenschaftsjournalismus lockte mich … – für ein Semester. Danach tauschte ich Geographie durch Digital Humanities aus. Neues Ziel: Lektorin, Schwerpunkt Marketing.
Mein Umzug nach München im Sommer 2013 nahm mir DH als Nebenfach, da die LMU dies nicht anbot. Also wechselte ich zu “Sprache, Literatur, Kultur”.
Nach einem Praktikum in Berlin bei einer Marketing-Agentur wusste ich, dass auch “Lektorin” nicht mehr wirklich mein Traumberuf war. Ich wollte Bücher schreiben und vermarkten.
Jetzt arbeite ich als Volontärin bei neobooks; mein Aufgabenschwerpunkt ist hier das sogenannte “author relations management”. Aber hey, ich denke, dass ich mich mit Autoren doch ganz gut auskenne :)

Die Autorin?

Voller Stolz neben "Traumlos".

Voller Stolz neben “Traumlos”.

Schon als kleines Mädchen erfand ich Geschichten und versuchte, diese festzuhalten. Ich erinnere mich noch ganz genau an meinen glorreichen ersten “Roman” mit dem Titel “Rache ist süß … und der Mörder ist sauer!”. Ich war damals begeisterte “Krimi”-Leserin … Zumindest hielt ich “Die drei ???” für brutale Literatur.
Erst als ich mit acht (oder neun?) Jahren “Harry Potter” in die Finger bekam, entdeckte ich meine Liebe zu dem Genre “Fantasy”. Aus diesem Grund trage ich auch einen goldenen Schnatz als Tattoo am Knöchel – Nicht (nur) aus Fanliebe, sondern auch, um mich jeden Tag daran zu erinnern, weshalb ich schreibe.
J. K. Rowling erweckte in mir die Leidenschaft zu guten Geschichten und zeigte mir, dass Worte wirklich bewegen und mitteilen können. Cornelia Funkes “Tintenherz” tat ihr Übriges.
Als ich in der 12ten Klasse war, veröffentlichte ich dann meinen ersten Roman “Melodie der Finsternis”, den ich im zarten Alter von 15 bzw. 16 Jahren geschrieben hatte (Mittlerweile wird er noch einmal komplett überarbeitet und ist dann vielleicht auch wieder erhältlich).
Auf der Suche nach Marketingmöglichkeiten stolperte ich über die Plattform BookRix, welche nicht nur die Fortsetzung “Klang des Tempels” auf der Buchmesse in limierter Auflage (50 Exemplare) verteilte, sondern diese schließlich auch als eBook veröffentlichte. Nachdem diese beiden Bücher abgeschlossen waren, drängte sich mir eine neue Idee auf.
“Saphirtränen” war geboren – doch die Verlagssuche war mir (ehrlich gesagt) zu anstrengend. Ich wollte nicht wieder unzählige Absagen erhalten und deshalb tausende Tränen weinen. Zudem hatte ich mittlerweile Marketingluft geschnuppert und BookRix bot den Service des “Selfpublishing” an. Zuvor hatte ich noch nie von diesem Begriff gehört, doch die Idee, alles selbst zu übernehmen, gefiel mir. Mit “Melodie der Finsternis” war ich stark an meinen Verlag gebunden, was Marketingmaßnahmen anging; als Indie-Autorin konnte ich plötzlich selbst bestimmen, wann ich wo was veröffentlichen wollte.
Das Ziel Verlag habe ich nie aus den Augen verloren, aber ich war der festen (und vielleicht naiven) Überzeugung, dass ein großer Verlag schon auf mich aufmerksam werden würde, wenn ich mit “Saphirtränen” nur genug Erfolg hätte – und so geschah es dann auch. Das Carlsen Label “Impress” nahm meine Traumlos-Dilogie unter Vertrag.
Nun bin ich bei einer Agentur, um mich neben meinem Job wirklich voll und ganz auf das Schreiben konzetrieren zu können.

Die Bloggerin?

mdf_blog

Im März 2009 startete ich meinen ersten Blog unter der Domain Melodiederfinsternis.blogspot.com. Dort teilte ich meinen (an einer Hand abzählbaren) Lesern Informationen zu meinem bald erscheinenden Roman sowie der Fortsetzung mit. Ich bloggte sehr unregelmäßig, was ich heute wirklich bereue.
Im März 2012 zog ich dann auf eine neue Domain (jenniferjaeger.blogspot.com) um, da ich mich von “Melodie der Finsternis” distanzieren wollte. Immerhin wollte ich noch weitere Bücher veröffentlichen und die buchbezogene Domain war nicht gerade förderlich.
Sobald ich die neue Domain eingerichtet hatte, war ich wirklich in der Welt des Bloggens angekommen. Ich traute mich, auch über mich selbst und Dinge, die mich bewegten, zu berichten. Mit einem Schlag waren nicht mehr meine Bücher der Mittelpunkt meines Blogs, sondern der Blog selbst: Ich bloggte über meine Gedanken, meine Gefühle, meinen Schreibfortschritt und freute mich, dass ich immer mehr Leser gewann. Meine Bücher, sowie FanArts und Rezensionen nahmen zwar am Anfang einen großen Platz ein, doch immer mehr postete ich “Zwischengedanken”, bis ich schließlich im Dezember meine erste Kolumne veröffentlichte.
Am Anfang traute ich mich nicht, Tipps zum Schreiben und zum Bloggen geben – weshalb sollte auch jemand so etwas von mir lesen wollen? Doch als ich immer mehr Anfragen in diese Richtung bekam, fasste ich mir ein Herz.
Seitdem gehören auch diese kleinen Hilfestellungen zu meinem Blog. Im Juni 2014 ging mein erster Outfit-Post online.
Mein Blog ist für mich mehr als eine reine Informationsquelle für meine Leser: ich möchte mit ihm genauso begeistern und bewegen wie mit meinen Romanen.

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