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Jennifer Jäger | Autorenseite

Besucht: Africa Festival Würzburg

Gepostet von am Jun 2, 2014 in Behind the scenes, Neuigkeiten, Zwischengedanken | 4 Kommentare

Besucht: Africa Festival Würzburg

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Packt die Kopftücher aus, flechtet eure Zöpfe und schnappt euch eure Jutebeutel – das Africa Festival ist DIE Gelegenheit für Hippies, Blumenmädchen und Hipster, um sich an einem Ort zu versammeln und dem dröhnenden Rhythmus der Trommeln zu lauschen – Zumindest war das der Eindruck, den ich erhielt, als ich mich am Samstag mit Krystina (Check out her blog – Klick!) zum ersten Mal auf das berühmte Festival wagte.

Zum 26. Mal fand des nun in Würzburg statt. Seit dem 1989 pilgern Afrika-Fans einmal im Jahr nach Würzburg – und das ist fast wörtlich zu nehmen! Auf dem Parkplatz begrüßten uns Wohnwagen und einfache PKWs mit Campingkochern. Über 380 Gruppen und Einzelkünstlern aus 55 Ländern Afrikas und der Karibik durften seit 1989 mehr als zwei Millionen Besucher mit ihrer Musik begeistern und Afrika zum Leben erwecken.

Dass ich als Würzburgerin bisher einen großen Bogen um das Festival gemacht habe, hat einen einfachen Grund: Menschenmengen sind nicht gerade mein bevorzugter Aufenthaltsort. Dieses Jahr siegte allerdings die Neugier und ich zahlte die 8€ am Eingang mit einem mulmigen Gefühl im Bauch. Obwohl ich ganz normal mit Jeans, Top und Lederjacke begleitet war, fühlte ich mich unglaublich fehl am Platz und ziemlich underdressed. Menschen mit (Kunst-)Blumen in den geflochtenen Zöpfen, Maxi-Röcke und Afrika-Muster soweit das Auge reichte.

Während ich mich also mit Kryssi und Hippies durch die Taschenkontrolle quetschte, hoffte ich, dass ich mich auf dem Festival wohler fühlen würde als zwischen seinem Publikum. Neun von Zehn Besuchern machten mir mit ihren Blicken nämlich mehr als deutlich, dass Leder-Imitat-Jacken nicht gerade ihrem Dresscode bzw. ihren Moralvorstellungen entsprachen.

Und was soll ich sagen? ICH WAR VERZAUBERT, BEGEISTERT, IN EINER ANDEREN WELT. Obwohl das Festival draußen stattfindet und man im Hintergrund die Weinberge sieht, kann man diesen Umstand innerhalb von Sekunden ausblenden und sich im Rhythmus der Trommeln, dem Geruch des afrikanischen Essens und dem Anblick der außergewöhnlichen Dinge verlieren.

Gemeinsam mit Kryssi schlenderte ich von Stand zu Stand, diskutierte mit ihr über Ohrringe, Taschen und Kleider; amüsierte mich über Dirndl mit Afrika-Print (das ist kein Witz, ein Stand bot das tatsächlich an!) und genoß ein Eis. Als ein Mädchen mit Henna-Tattoo an uns vorbeilief, hatten wir ein neues Ziel: den Henna-Stand finden und uns ein vergängliches Andenken mitnehmen!

Okay, eigentlich war es mehr Kryssis-Ziel und ich haderte während der Suche mit mir selbst, ob ich wirklich ein Henna-Tattoo haben wollte. Ziemlich irrational, wenn man bedenkt, dass ich das braune Muster in zwei Wochen sowieso wieder los sein würde. Sobald wir aber die junge Frau gefunden hatten, die Muster auf die Haut und ein Lächeln in das Gesicht ihrer Kunden zauberte, war es um mich geschehen: ohja, ich wollte ein Henna-Tattoo!

Im Urlaub hatte ich mich aus verschiedenen (/medizinischen) Gründen nie darauf eingelassen, aber in der vertrauten und zugleich fremden Atmosphäre des würzburger Africa-Festivals konnte ich sämtliche Bedenken abschütteln. Nun trage ich für die nächsten zwei Wochen ein Henna-Tattoo auf der Hand, welches ich mit Olivenöl pflegen werde, damit ich lange Freude daran habe.

Was denkt ihr über den Henna-Trend?

4 Kommentare

  1. Ich find die afrikanische Kultur ja sehr interessant, aber da wäre ich vermutlich nicht hingegangen :P Mir reicht schon das eine Mal, als ich afrikanisch gegessen habe. Das ist für meinen sowieso schon zu eidlen Gaumen zu viel gewesen xD

    Schön, dass du dich über Dirndl im Afrik-Look amüsierst. Ich tu das regelmäßig über Dirndl xD

    Dennoch spürt man, wie viel Kraft du da gesammelt hast :P Und auch wenn die Henna wieder IN werden sollten, für mich ist das nichts :P

    LG, Heffa

      • Bitte nicht. Ich hasse das, das erweckt Kindheitstrauma in mir. Als wir als Familie früher Urlaub gemacht haben, war das entweder irgendwo in Bayern oder Österreich.
        Und ich bin ganz ehrlich, ich kann mit diesen Lederhosen-Dirndle-Volksmusik-Traditionen NULL anfangen. Sowas fand ich nicht mal zum Spaß lustig :D

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